Uptown Boy
02. Februar 2017
09 Uhr

Es gibt so einen sensationellen Spruch, ich glaube er stammt von Falco: „Wer sich an die 80ies erinnern kann, der hat sie nicht erlebt.“ Wir müssen also davon ausgehen, dass selbst die Erzählungen über dieses herrlich energetische und gleichzeitig absurde Jahrzehnt unvollkommen sind.

Mir als 27-Jährigem bleibt aber nicht mehr, als ungläubig das, was legenden, Bildbände, MTV und die verträumten Geschichten meiner älteren Schwester davon so dokumentierten.

Natürlich habe ich die Herausforderung von s.Oliver, für einen Tag zum 80s Boy zu werden und mich mit Bloggerkollegin @LenaLademann und @MarinaTheMoss sowie s.Oliver-Designer @TimFabianBezemer für einen Tag in das New York der 80ies zu channeln, freudig angenommen. Auch wenn uns für das Shooting der neuen Athentic Kampagne nur die Hinterhöfe Kölns als Location zur Verfügung standen.

Wir dachten also intensiv an die Jugendbewegungen New Yorks, die damals seelenlose Betonwände in bunte Fassaden verwandelten und die Altamira-Wandmalereien ihrer Epoche entstehen ließen. Und meine Güte, sie haben Rap und Hip Hop erfunden, möchten sich mit harten Beats und sozialkritischen Inhalten die Strasse zu eigen – und zur Tanzfläche. Und gaben den bis heute entscheidenden musikalischen Impuls.

Über die wahren 80ies haben wir vermutlich so viel erfahren, wie die Teilnehmer eines Ritterspiels über das wahre Mittelalter. Als ich vor sieben Jahren zu meiner damaligen Freundin nach New York in die Bronx und später nach Harlem gezogen bin, hatte ich wohl den einen oder anderen “80s-Moment”, als ich in die eine oder andere Party der seit damals agierenden Gangs geschlittert bin. Nun ja, nicht alles, das die 80ies hervor gebracht haben, muss dringend persönlich erlebt haben.

In Kooperation mit s.Oliver