Spiel, Satz, Kuss
21. Mai 2017
20 Uhr

Kürzlich lud mich Porsche nach Stuttgart ein, um dort am Jubiläumstennisturnier in der Porsche-Arena teilzunehmen. Zum 40. haben sie sich ein Hammer-Line-Up einfallen lassen. Neben Angelique Kerber waren Dominika Cibulkova (Slowakei), Agnieszka Radwanska (Polen), Simona Halep (Rumänien), Svetlana Kuznetsova (Russland), Karolina Pliskova (Tschechien), Madison Keys (USA) und Garbine Muguruza (Spanien) am Start, also die acht erfolgreichsten Spielerinnen der Saison, welche bei den WTA Finals in Singapur um den Masters-Titel spielten.

Was hat eigentlich eine Automarke mit Tennis zu tun? Klar, sie haben die Porsche-Arena, einen der Fixpunkte des internationalen Tennis.

Aber was noch? Ich glaube es ist diese Unbedingtheit im Stil. Tennis ist trotz André Agassi der weiße Sport geblieben, der Sport wie das Auto haben eine unverwechselbare Erhabenheit und Eleganz, die ihnen keiner streitig machen kann. Ganz ohne Motorsport ging es aber auch hier nicht, Mark Webber kam als Ehrengast und ließ mich und die Tennisgirls mit dem Porsche GT3 ordentlich durchschütteln. Die gute Tracy Austin war danach auch etwas grünlich im Gesicht, als sie wieder ausstieg.

In Zuffenhausen durfte ich das Werk besichtigen, und mal sehen wie so ein Porsche zusammengeschraubt wird. Es ist seltsamerweise keine Fabrikstimmung da, sondern es herrscht eine gewisse Spiritualität, kleine Roboter fahren herum und bringen die Teile, alles sieht aus als wäre man in einem postbuddhistischen Tempel eines Science Fiction-Filmes gelandet.

Irgendwie poetisch, man hat danach eine ganze andere Beziehung zu so einem Auto. Am Abend wurde groß gefeiert, der Cirque du Soleil trat auf und man sah mir offenbar an, dass ich etwas verzückt war.

Auf dem grossen Dinner dannach begrüsste mich die Gattin des Vorstandsvorsitzenden mit einem Busserl links und rechts, ein herrlicher Abschluss zu einem ereignisreichen Tag. 

In Kooperation mit Porsche