Camp Aesthetics
30. Dezember 2017
15 Uhr
Die Fjorde Norwegens übten schon immer eine große Faszination aus. Es war Kaiser Wilhelm II. höchstselbst, der seinen engsten Kreis auf ein Schiff lud und wochenlang in den Norden hochschipperte. In Orten wie Ålesund, wo noch heute von den Trinkgelagen seiner Majestät die Rede ist, hat der Mann heute einen deutlich besseren Ruf, als in Deutschland. Seit diesen Tagen gibt es den Fjordtourismus. Ich habe mir eine etwas andere Methode ausgesucht und bin mit dem Porsche Cayenne und einem unheimlich süßen Teardrop Camper von Kulba den hohen Norden gereist.
Anders als der Monarch aber nicht mit angetrunkenen Kumpeln, sondern mit einer schönen Frau. Wir starteten in Berlin, fuhren über Oslo nach Bergen rauf nach Trondheim und durch das Innere des Landes zurück. Die Landschaft hat wirklich etwas Magisches, Hypnotisches, was man dringend nötig hat – wenn man mit einem Porsche Hunderte Kilometer bei Tempolimit 80 zurückzulegen hat. Dafür darf man ohne Anglerschein Fischen – und ich wurde mit einer großen saftigen Makrele zufrieden gestellt.
Meine Top 3 im Süd-Westen des Landes:
  • Direkt westlich von Oslo liegt der Hardangervida, die größte Hochebene Europas, die durch Gletscher das damalige Gebirge abgeschliffen hat, mit Tausenden Seen und flacher Landschaft so weit das Auge reicht, obwohl man mitten in den Wolken steht.
  • Die Stadt Bergen, ist ein Juwel hanseatischer Baukunst aus dem 12. Jahrhundert und UNESCO Weltkulturerbe. Man fühlt sich in den Gassen der eng gebauten bunten Holzhäuser am Hafen in der Zeit zurück versetzt!
  • Jetzt Richtung Norden auf der Atlantikstraße. Die wohl atemberaubendste Straße, auf der ich je gefahren bin. Kleine und große Brücken führen durch das durchfurchte Fjordland über unzählige Inseln Flüsse und Meer!
In Kooperation mit Porsche