The Dandy Way of Life
02. Juni 2018
22 Uhr
Krisha Kops, Dandy, Autor und Philosoph, sagt: „Der Dandy ist eigent­lich ein Antika­pitalist und ein Nostalgiker. Zum Beispiel denkt er gerne an die Zei­ten, als es üblich war, sich für eine Reise in seinen besten Anzug zu schmeißen. Der Dandy mag kei­nen Überschuss und schätzt das Kostbare.“ Ich kenne Krisha noch aus Zeiten in den ich in Südafrika gelebt und gemodelt habe. Sein Stilsicherheit hat mich schon immer begeistert. Nun hat er mir für diese Fotostrecke mit seinem Dandy Kollegen und Freund Albrecht von Weech, seine fünf wichtigsten zeitlosen Stilregeln verraten:

 

Gleichgewicht

Unruhe schafft man durch Farbe oder Muster. Diese müssen im Gleich­gewicht mit dem ruhigen Teil des Outfits stehen. Mehr als zwei solcher „Unruhepole“ sollte kein Look haben.

Accessoires

Krawatte, Einstecktuch und Socken müssen nicht in Farbe oder Muster identisch sein, aber sie korrespondieren mitei­nander! Mindestens zwei der Pieces müssen sich sehr ähnlich sein.
Kontraste

Ein Outfit funktioniert am besten mit Kontras­ten aus hellen und dunk­len Pieces (siehe beide Bilder mit Krisha): also dunkles Sak­ko zur hellen Hose und dunklen Schuhen oder eben genau umgekehrt.

Know-how

Der Anzug eines Dandys muss nicht unbedingt teuer sein – aber er muss perfekt sitzen! Im Zweifel mit Hilfe eines Schneiders. Niemals spart ein Dandy beim Schuhkauf! Nichts geht über edle Schuhe.

Personality

Der Dandy sollte gebildet sein, getreu Oscar Wilde: „You can never be over­ dressed or overeduca­ted.“ Damit ist der Dandy in Gesellschaft ebenso unterhaltsam und inte­ressant wie sein Look!