Cayenne Pfeffer
02. Juli 2018
22 Uhr

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Nach Kreta zu reisen, war ein sehr persönlicher Moment. Meine Großmutter Marianne Lohmeyer war eine Hobbyarchäologin und liebte diese Insel, weil man da einfach immer was findet. Hier ist die minoische Kultur entstanden, es ist eine der bedeutendsten Schwellen des heutigen Europas zum eigentlichen historischen Kern unseres Kontinents, der Nordafrika ganz logisch einschloss. Um Kreta zu verstehen, muss man kretischen Honig essen. Denn die Bienchen der fünftgrößten europäischen Insel lieben die Blüten des Thymians, der dort wächst, und so herb und rough ist auch das Gemüt dieses Ortes und seiner Menschen. Deshalb habe ich diese herrlich wilde Gegend ausgesucht, um den neuen Porsche Cayenne zu testen. Geländewagen, die von Müttern in Eppendorf, Charlottenburg und Bogenhausen gefahren werden, um mit Karl-Ludwig und Charlotte-Luise ein Eis zu essen zu fahren, lassen uns schmunzeln. Gut zu wissen, dass man etwas unter dem Arsch hat, das auch in real abenteuerlicher Umgebung seine Dienste perfekt leistet. Der Porsche Cayenne hat ein Gespür für unterschiedliche Untergründe und stellt sich darauf ein, die Karre denkt mit. Was ich persönlich besonders liebe, ist, dass mich der Wagen aber nicht entmachtet, manchmal reagiert es zwar schneller. Aber immer noch lenke ich. Dummerwiese stehen die Chancen mit dem Cayenne im Straßenrand zu landen und für Jahrhunderte im Matsch zu versinken schlecht, ich hoffe die Archäologen, der Zukunft werden dennoch von seiner Existenz erfahren.

In Kooperation mit Porsche